Interviewtermin in Frankfurt

So…ich habe es geschafft! Ich habe heute das Interview in Frankfurt am Amerikanischen Konsulat hinter mich gebracht. Und ich kann nur sagen: Warum war ich eigentlich so nervös??? Das war alles echt ganz easy!

Gestern nachmittag sind wir mit dem Auto gegen 14 Uhr in Stadtlohn losgefahren und kamen gegen viertel vor sechs in Frankfurt an. Die Fahrt verlief trotz des extremen Winterwetters recht gut. Abgesehen von der eingefrorenen Leitung des Scheibenwischers. Aufgrund dessen, mussten wir während der Fahrt dreimal anhalten, um die Scheibe sauber zu wischen.

Naja, das Hotel in Frankfurt war ja mal ein Wahnsinn . Klein, aber fein?? Nein!! Echt nicht…aber was soll’s der Preis war ok, und wir sind ja nur eine Nacht geblieben. Auch wenn es eine grausame Nacht war. Aufgrund meiner Nervösität konnte ich sowieso schon nicht besonders gut schlafen. Aber die Hellhörigkeit des Hotels und die viel zu weiche Matratze waren da auch nicht sonderlich hilfreich.

Morgens um kurz nach 7 bin ich dann mit der Strassenbahn zum Konsulat gefahren. Da ich in Erfahrungsberichten gelesen habe, dass man lieber früh da sein soll, war ich bereits um kurz vor halb 8 da, obwohl mein Termin um 8 war. Somit war ich die Erste. Aber auch nur 5 Minuten später war die Schlange schon um einiges gewachsen. Um 10 vor 8 stand ich dann schon am ersten Schalter: Pass zeigen und Passfoto abgeben. Dann direkt das zweite Fenster: 775 $ bezahlen. Und schon kam auch das dritte Fenster, an dem ich dann Zeugnisse, Geburtsurkunde, Reisepass und Finanznachweise abgeben musste. Dann war es erst viertel nach 8 und ich dachte: Wow…jetzt nur noch das eigentliche Interview und schon biste wieder hieraus. Aber dann hieß es plötzlich warten. Und zu dem Interview wurde ich erst gegen kurz nach 9 aufgerufen. Um 20 nach 9 stand ich dann draußen vor dem Konsulatsgebäude…stolz wie Oskar, mit meinem Buch “Welcome to the United States” in der Hand.

Das war’s…geschafft! Jetzt nur noch im März zum Medical und meiner Auswanderung steht gar nichts mehr im Wege.

Morgen werde ich so wie’s aussieht auch schon mal den Flug buchen. Dann ist es endgültig und ich kann auf einen bestimmten Tag hinarbeiten. 

 

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